Lang ist’s her…


…seit ich das letzte Mal von mir hören ließ. Sorry! Wieso? Ich beschuldige jetzt einfach mal die akute Frühjahrsmüdigkeit. Und das Leben an sich.

So ganz unproduktiv war ich nicht, aber Fotos machen ist dabei doch etwas untergegangen. Wer mir auf Instagram folgt, kennt sie schon. Trotzdem greife ich sie hier jetzt nochmal auf, besere Bilder habe ich nämlich nicht…

Zum einen habe ich ganz fleißig Einladungskarten gebastelt.  Mit Foto und Programm drauf, damit unsere Gäste besser planen können. :) Die ersten aus der Familie haben die Karten schon bekommen, und sogar schon zugesagt. Die beste Rückmeldung dabei war “Essen, Essen, Essen – wir sind dabei!”

Die Karten habe ich am Mac gestaltet und dann drucken lassen. Ich wollte keine Wochen mit basteln verbringen. Da reichen mir die Tage, die ich mit den Umschlägen, Washi Tape und meinem Stempel zubringe ;)

Wenn schon kein Schlaf mehr geht, dann wird halt weiter gebastelt...#Einladungen #braut2013

Zum anderen habe ich gestern meine Trauzeugin, eine meiner Brautjungern und meine Schwiegermam in spe eingepackt und bin mit ihnen nach Burghausen gefahren um mein Brautkleid auszusuchen. Und tatsächlich habe ich es auch gefunden. Ganz schön ungewohnt, wenn man dauernd an- und ausgezogen wird XD

Aber es war von Erfolg gekrönt! Mein Kleid ist ausgesucht, inklusive der Accessoires. Mein Gott, da kommt ganz schön was zusammen…
Hier schon einmal ein kleiner Ausschnitt:

Oh mein Gott, ich habe das Kleid!!!#braut2013

Mehr kann ich nicht zeigen, der Bräutigam liest nämlich mit ;P

Habt Ihr irgendwelche Tipps zum Thema Hochzeit und Vorbereitungen? Irgendwelche Erfahrungsgeschichten? Dann immer her damit in den Kommentaren!

Geschenkpapier nochmal anders


Ich hatte ja versprochen, dass ich noch auf meine Kommode zu sprechen komme. Die habe ich nämlich mit Geschenkpapier ein bisschen aufgepeppt. Allerdings nicht von außen (da war sie noch schön), sondern von innen.

Das gute Stück hat nach einer Zeit als Küchenschrank in meiner Studentenbude und dann Ablageort für meine Kosmetika in den Schubladen Gebrauchsspuren davongetragen. Vor allem eine Schublade, in der wohl irgendetwas ausgelaufen oder geschmolzen ist… Was es war werde ich wohl nie erfahren. Schön sah es jedenfalls nicht aus.

Schublade_vorherAlso habe ich mir erstmal Handschughe geholt, alle Schubladen abmontiert und die Überreste abgeschabt. Mit einem Spachtel für’s Eisfach ging das ziemlich gut und schnell. Danach sah die Schublade schon einmal deutlich besser aus! Aber noch nicht gut genug. Schublade_gereinigtIch wollte nämlich etwas mehr Farbe in das gute Stück bringen. Das dafür geeignete Geschenkpapier hatte ich mir schon zurecht gelegt. Nicht zu aufdringlich, aber eine schöne Überraschung wenn man die Schubladen aufmacht. Damit das Papier richtig in die Schubladen passt, habe ich zunächst ein Reststück Selbstklebefolie als Muster verwendet. Zunächst grob zurechtgeschnitten, bin ich ihm in der Schublade noch einmal mit dem Cutter zuleibe gerückt.Vorlage_abmessen

Mit dieser Grundlage habe ich dann das Geschenkpapier zurecht geschnitten und in die Schubladen eingepasst.Schubladen_ausgelegt

Nachdem ich damit fertig war, habe ich die Schubladen wieder eingebaut. Und seitdem grüßt mich dieser Anblick wenn ich ins Kastl schaue:Schubladen_fertig

Schön, oder? Okay, ich gebe zu, so viel sieht man davon inzwischen nicht mehr. Schließlich nutze ich die Schubladen ja auch zum Sachen verstauen. Aber auch wenn man nur wenig sieht, ist es doch immer wieder schön zu sehen :D

Zeit für neue Ordnung im Bad


Es ist schon eine ganze Weile her seit ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Mir ist der Alltag dazwischen gekommen. Das heißt aber nicht, dass ich untätig war. Ein paar kleine Updates gab es schon, und eines davon stelle ich jetzt vor.

Für meine Bewauty-Produkte hatte ich zwar schon ein System, aber das war nicht gerade ideal. Wie es vorher ausgesehen hat? So:

Schublade vorherSchrank vorher

Das ist jetzt nicht gerade Chaos pur, aber auf Dauer nicht ideal. Es waren zu viele Sachen, so dass sie vor- und übereinander standen. Mit der Zeit wurde das echt nervig. Also musste eine andere Lösung her. Nur welche?

Im Kaufland bin ich dann in der 1 €-Abteilung auf Metallkörbchen gestoßen – die Lösung für mein Problem! Zuhause habe ich dann als erstes einmal aussortiert. Alles was ich schon lange nicht mehr benutzt habe, ist rausgeflogen. Bei diesem Schritt hatte ich tolle moralische Unterstützung durch Benny.Helfer-Katze

Nachdem ich alles ausgeräumt hatte, war das saubermachen dran und das verschönern. Ein Stück schönes Geschenkpapier mit durchsichtiger Selbstklebefolie, damit ich’s auch mal abwischen kann. War leider nicht einfach zu fotografieren durch die Reflektion, aber es lässt mich immer wieder lächeln wenn ich in die Schublade schaue :)

Schublade ZwischenschrittDanach kam das einräumen. Die Körbchen helfen, dass alles dort bleibt wo es hingelegt wird. Und besser schaut es auch aus! :) Schublade nachher

Im Schrank ist durch das neue System auch Platz freigeworden. Durch umsortieren konnte ich dann noch einmal etwas mehr Ordnung schaffen.

Schrank nachherIn der Praxis hat sich das neue System bisher bewährt. Daher würde ich es erstmal als Erfolg einschätzen.

Wie findest Du’s? Hast Du in letzter Zeit auch irgendwas umsortiert?

Wir haben Einbrecher daheim


Nein, nicht im Sinne von Straftätern. Nur welche auf vier Pfoten, die meistens lieb und brav sind – meistens. Heute waren sie das tagsüber wohl nicht. Als ich heimgekommen bin habe ich nämlich gleich ihre Beute entdeckt: eine graue Stoffratte. Das an sich ist ja kein Ding. Allerdings hatte ich die ordentlich in einer Plastikmüslibox weggepackt.

Aber ich wollte meinen beiden Fellknäuls nicht gleich ganz so viel kriminelle Energie unterstellen, und bin erst mal ins Wohnzimmer, wo besagte Box normalerweise steht. Hier wurden meine Erwartungen sogar noch übertroffen: sie lag auf dem Bosen, der ganze Deckel war ab und JEDES einzelne Spielzeug aus der Box gezerrt! Da muss ich wohl nach einem neuen Platz für die Sachen suchen, damit nicht unkontrolliert überall Katzenspielzeug landet…

Die Frage die mich nun beschäftigt: sind unsere Katzen Einzeltäter oder machen das andere Katzen auch???

Wieder was geschafft


Auch wenn’s auf dem Blog in letzter Zeit still war, ist bei unseren Hochzeitsvorbereitungen doch einiges vorangegangen: Wir haben den Wirt, das Probeessen ist positiv verlaufen (Ms Eltern und mein Dad schmieden offensichtlich gemeinsam irgendwelche geheimen Pläne…), die Kirche beim Wirt gefällt und ist gebucht, der katholische Pfarrer passt und wir hatten schon unser Stuhlgespräch. Fehlt nur noch die Entscheidung, ob unsere Trauungszeremonie katholisch mit evangelischer Unterstützung oder evangelisch mit katholischer Unterstützung sein soll. Wobe letzteres einen Antrag auf Anerkennung der katholischen Kirche mit sich bringen würde. So viel zur Ökumene… Aber was soll’s.

Zudem waren wir beim Standesamt um uns zu informieren. Da einer von uns nicht hier im Land geboren wurde, wollten wir nachfragen was wir alles brauchen – z.B die Originalgeburtsurkunde aus Rumänien mit einer beglaubigten Übersetzung aus Deutschland. Zunächst hatten wir davon nur eine Kopie mit beglaubigter Übersetzung aus Rumänien und daraufhin schon Pläne geschmiedet wie wir ans Original kommen können. Die Botschaft anrufen, aber ohne Erfolg, selbst hinfahren, oder eine Verwandte vor Ort bitten es uns zu besorgen und uns zu schicken. Wobei letzteres beglaubigte Vollmachten involviert hätte und noch mehr. Gott sei Dank kam dann aber doch noch auf, dass es ein Familienstammbuch gibt – und in diesem fand sich dann das dringend benötigte Original! Hallelujah! Also brauchen wir nur noch eine deutsche Übersetzung anfertigen lassen. :)

Zwar können wir die Eheschließung noch nicht anmelden (das geht erst 6 Monate vorher, älter sollten die deutschen Unterlagen auch nicht sein), aber unser Termin wurde bereits eingetragen und wir durften schon einmal ins Trauzimmer gucken. So wie’s aussieht werden wir wohl vom Bürgermeister höchstpersönlich getraut, weil es ein Samstag ist. Deshalb haben wir auch ein wenig Extrakosten, aber wir wollen nun einmal alles am selben Tag durchziehen!

Jetzt wo die beiden wichtigsten Zeiten für unseren großen Tag feststehen, kann ich auch endlich anfangen meine Einladungen zu gestalten. Ich freu mich schon so!

Immer unter Strom?


Anknüpfend an meinen letzten Post hier ein paar meiner Gedanken zum Thema Strom:

Eine Entscheidung, die wir schon beim Einzug getroffen haben, ist dass unsere Elektrogeräte nicht dauernd angesteckt sein sollten. M hat das von zuhause so gelernt und ich habe damit auch kein Problem.Natürlich sind einige Geräte trotzdem regulär eingesteckt, wie Kühlschrank, Herd, Geschirrspüler, Telefon und Lampen. Schließlich wollen wir nicht jedesmal vor dem Kochen hinter dem Herd an der Starkstromdose rumfummeln und im Dunkeln die Lampe einstecken ist auch doof.

Die meisten Geräte benötigen wir aber nicht ständig, und deshalb haben wir darauf geachtet dass wir noch ohne Probleme an die zugehörigen Steckdosen kommen. Natürlich sollte der Komfort dabei nicht auf der Strecke bleiben, und so haben wir z.B. beim Fernseher eine 6er-Steckdose installiert, die wir nach Bedarf ein- und ausstecken. Darin ständig eingesteckt sind der Fernseher und der Receiver, weitere Gerätestecker sind daneben bereitgelegt. Damit wir sie auseinanderhalten können, habe ich auf jeden Stecker einen kleinen Sticker mit der Bezeichnung des zugehörigen Gerätes geklebt. Wenn wir die Geräte brauchen, stecken wir die Steckdose an, wenn nicht (meistens beim Verlassen des Zimmers) stecken wir sie aus.

Im Alltag ist das nur ein kleiner Handgriff, der uns wirklich nicht stört. Im Gegenteil, so merkt man mal wie selten man gewisse Geräte wirklich benötigt. Das ist mir letztens bei meinem Drucker aufgefallen. Im letzten Jahr habe ich ihn ca. 2 mal benutzt. Wäre doch schade, wenn er trotzdem die ganze Zeit am Strom hinge, oder? Denn inzwischen ziehen die meisten Geräte ja auch im Standby-Modus Strom oder sogar wenn sie eigentlich ausgesteckt sind. Das ist zwar nicht viel, aber auf die Dauer muss das ja nicht sein.

Bei den Glühbirnen achten wir übrigens auch darauf, dass sie nicht zu viel Strom verbrauchen. Angesichts der Tatsache dass in den neuen ach so tollen Sparleuchten Quecksilber drin ist, greife ich nach Möglichkeit lieber zu Hallogen. Schließlich ist niemand davor gefeit einmal aus Versehen eine Glühbirne zu zerbrechen und mit zwei neugierigen Mietzern ist mir die Gefahr mit Quecksilber einfach zu hoch. Auch weil ich gar nicht wüsste wie man in so einer Situation richtig reagiert. Ich weiß zwar noch, dass Aufsaugen keine gute Idee ist und man möglichst die Luft anhalten sollte, aber recht viel mehr konnte ich mir dann auch nicht mehr merken… M kennt sich da besser aus, was doch etwas beruhigend ist. Aber drauf ankommen lassen möchte ich’s dennoch nicht.

Übrigens habe ich gesehen, dass es inzwischen Sets gibt, die zwar mit Hallogenlämpchen arbeiten, aber mit verschiedenen Glasüberzügen in den typischen Glühbirnenvarianten kombinierbar sind. Ein Set habe ich gleich mitgenommen und sobald wir es geschafft haben, unsere Wohnzimmerlampe auszutauschen und umzuhängen gibt es einen Erfahrungsbericht! Kann aber noch etwas dauern, weil ich noch einen Lampenschirm basteln will und wir die Lampe umhängen wollen… ^^;

Lebensweisen…


Als ich gerade die Artikel bei Freshly Pressed durchgeschaut habe, ist mir einer aufgefallen. Es ging darin um die Wegwerfkultur (Artikel ist auf Englisch). Seitdem ich den Film Plastic Planet gesehen habe, achte ich etwas mehr auf mein Konsumverhalten. Es ist jetzt nicht so, dass ich Plastik komplett verbannt habe (ist heutzutage auch schwer möglich…), aber ich versuche weniger zu verwenden.

Zum Beispiel haben wir über die Zeit einen ganzen Haufen Tüten angesammelt. Den schaffe ich jetzt regelmäßig ins Auto, denn ich habe keine Lust, jedes Mal wieder beim Einkaufen Geld für Tüten auszugeben, die dann nur im Weg umgehen. Seit wir Benny haben, greife ich eh zur Papiertüte, denn wenn wir die nicht mehr zum Einkaufen benutzen, wird sie zum Katzenspielzeug. Das raschelt so schön wenn Katerchen reinspringt und rumtragen lässt er sich darin auch ganz gerne.

Auch an Stofftaschen haben wir mittlerweile eine Auswahl. Am liebsten sind mir dabei die vom dm – das sind nämlich Pfandtaschen in tollen Farben! Man zahlt am Anfang einen kleinen Obulus und kann die Tasche wenn sie kaputt gehen sollte, umtauschen. Bisher bin ich aber pfleglich mit meinen Taschen umgegangen, deshalb habe ich das Umtauschen noch nicht getestet. Bei mir sind sie trotzdem nicht mehr alle – hier mal was in der Tasche mitgegeben, da mal eine liegenlassen… halt der typische Schwund.

Aber nicht nur bei Taschen versuche ich Plastik einzuschränken. Als M und ich zusammengezogen sind, haben wir einen Umzugskarton voller Tupper-Artikel bekommen. Die sind bei uns auch regelmäßig in Benutzung – solange die Zimmertemperatur nicht überschritten wird (Ausnahme: 1 Mikrowellengeschirr). Aber wenn ich mal etwas in der Mikro aufwärme, dann mache ich das lieber auf Porzellan oder in Glas. Da habe ich irgendwie ein besseres Gefühl… und brauche mir nicht so viele Gedanken machen, ob das was ich aufwärmen will abfärbt.
Inzwischen habe ich auch schon Aufbewahrungssets aus Glas oder Keramik gefunden, bei denen nur noch der Deckel aus Kunststoff ist. Die stehen schon auf meiner Wunschliste. Und ganz neu angeschafft habe ich mir Weckgläser. Auslöser war, dass ich unbedingt Kuchen im Glas ausprobieren wollte. Die erste Fuhre ist auch sehr gut angekommen. Das werde ich also noch einmal in Angriff nehmen und dann gleich verschließen, damit sich der Kuchen hält. Laut Rezept bleibt er dann bis zu 6 Wochen gut!

Insgesamt bin ich allerdings der Meinung dass ein Leben ganz ohne Plastik nicht mehr möglich ist. Allein schon PCs, Stromkabel und Lichtschalter sind dafür m.E. ganz gute Beispiele. Wie seht Ihr das? Achtet Ihr auf Euren Konsum und versucht gewisse Sachen einzuschränken? Oder habt Ihr da einen anderen Standpunkt? Ich bin gespannt auf Eure Ansichten!