Toast + Bilderrahmen = ein Selbstversuch


Ich habe letztens einen Tipp gelesen, wie man Bilder leichter reinigen kann: Einfach mit Weißbrot abtupfen.

Was für Bilder gut ist kann für Rahmen nicht verkehrt sein, habe ich mir gedacht und es einfach einmal ausprobiert.

Die Ausgangsmaterialien: Eine Scheibe Toast und ein zu reinigender Rahmen

eine Scheibe Toast Das Vorher-Bild

Die Grundlagen hatte ich somit vorliegen. Aber ob ich damit den Rahmen sauber kriegen würde? Wir werden sehen. Ich war jedenfalls hochmotiviert und bin sogleich ans Werk gegangen. Doch zunächst war noch die Frage offen: Wie den Toast formen, damit die Arbeit effektiv voran geht, aber nicht überall Krümel herumfliegen?

Mit der gesamten Scheibe, nur einem Stück, einer Rolle oder direkt auf die entsprechende Stelle aufgetragen: wie geht es am besten?

im Ganzen in Stücken

gerollt gequetscht

Wie ihr seht habe ich gleich mehrere Varianten ausprobiert. Ob es einen Favoriten gibt? Mal überlegen…. Zunächst einmal haben alle ihre Vor- und Nachteile. Die Version mit der ganzen Scheibe habe ich ziemlich schnell wieder verworfen, weil es mir zu umständlich war. Am liebsten war mir vermutlich die Version mit der Toastrolle, weil hier die Krümelproduktion noch am geringsten war. Gleichzeitig war die Handhabung recht angenehm.

Hier ein Bild vor der Behandlung. Man sieht denke ich ganz gut, wieso ich mir vorgenommen habe den Tipp auszuprobieren, oder? Und so sieht es danach aus. Leider ist das Gold auf dem zweiten Bild nicht so gut erkennbar… Seht ihr trotzedem dass ich mit dem Toast dran war?

vorher nachher

Noch ein Detail, bei dem man die Patina vermutlich besser erkennen kann als auf den oberen Bildern:

Vorher-Bild Nachher-Bild

Wie man merkt sieht man so gut wie keinen Unterschied. Schade. Aber wie heißt’s doch so schön: Probieren geht über studieren. Ich vermute inzwischen, dass die Bilder bevor ich sie bekommen habe schon ewig nicht mehr gesäubert worden sind und sich die Schicht schon so verdichtet hat dass man schwerere Geschütze auffahren müsste. Also zumindest wieder eine neue Erkenntnis gewonnen.

zwischendrin

Ach ja, wer das Experiment selber ausprobieren möchte sollte unbedingt auf eine leicht abwisch- bzw. absaugbare Arbeitsfläche achten. Rechts sieht man wie es bei mir ca. zur Halbzeit ausgesehen hat…

Advertisements

Teile Deine Gedanken mit:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s