Bye-bye Chaos!


Ich hatte ja letztens schon angekündigt, dass ich etwas gegen das Chaos hinter dem Fernseher unternehmen will. Heute war es endlich so weit. Allerdings habe ich mich von oben nach unten vorgekämpft.

gezähmtes KabelNachdem meine Stereoanlage einen neuen Platz auf dem schwebenden Regal musste ich mir etwas wegen dem Kabel einfallen lassen. Es einfach auf der Seite herunter hängen zu lassen war für mich keine Option. Also habe ich unseren Werkzeugkasten durchstöbert und es kamen doch glatt diese praktischen Kabelnupsies (keine Ahnung wie die richtig heißen; das steht noch nicht einmal auf der Verpackung!) zum Vorschein. Man braucht pro Nupsie nur einen Nagel einschlagen, einfacher geht es also kaum. Inklusive der Zeit für das Abmessen damit das Kabel in der Mitte vom Regal nach unten hängt habe ich maximal 10 Minuten gebraucht.

Als nächstes habe ich mich um den Kabelsalat gekümmert. Wegen dem kurzen Kabel der Stereoanlage musste ich mir etwas einfallen lassen, um die Steckerleiste hoch zu legen. Ich wollte es mir erst einfach machen und PowerStrips kaufen, war mir aber nicht sicher ob die halten würden. Also bin ich in den Baufachmarkt gefahren und habe mich da einmal umgeschaut. Nach kurzem überlegen habe ich mich für zwei kleine Konsolenstützen in Kombination mit Kabelbindern entschieden, um die Steckerleiste sicher an ihrem neuen Platz zu fixieren.

Winkelhaken für die SteckerleisteZuhause habe ich dann erst den nötigen Abstand für die Winkel gemessen, sowohl zwischen den beiden, als auch die notwendige Höhe. Danach kam mein bester Freund zum Einsatz, die Wasserwaage. Eine kleine Höhenmarkierung gefolgt von einem kurzen horizontalen Strich war schon die halbe Miete. Daran ausgerichtet habe ich dann die Konsolenstützen mit der kurzen Seite an die Wand gehalten und mit einem Bleistift die Löcher an die Wand gemalt. An den so markierten Stellen habe ich dann die Schrauben ein, zwei Millimeter in den Putz geschlagen um einen Ansatzpunkt für den Bohrer zu schaffen. Einer der besten Tipps überhaupt! Und kurz darauf waren die Stützen auch schon an der Wand.

Ausrichten der SteckerleisteSomit hatte ich nun die künftige Liegefläche für die Steckerleiste. Weiter ging es mit den Kabelbindern – die sollten ja zur Fixierung dienen. Aber beim durchfädeln durch die Löcher an den Winkeln kam die böse Überraschung: Ich hatte mich verschätzt und die Kabelbinder zu kurz gekauft!

Was tun? Nachdem ich nicht noch einmal losfahren wollte, habe ich einfach jeweils zwei Kabelbinder aneinander gehängt. Ist zwar nicht die eleganteste Lösung, aber es funktioniert – und das ist die Hauptsache.

Die Steckerleiste war jetzt also soweit fertig. Aber das Chaos am Boden bestand immer noch. Doch nicht mehr lange!

Kabel nach dem EntwirrenNach meiner Entwirr- und Sortieraktion kamen mir die Kabelbinder gerade recht. Je weniger ungenutzte Kabellänge, desto weniger Chaos kann entstehen. Also habe ich alle zu langen Kabel aufgerollt und fixiert.

Sieht das nicht schon viel besser aus? Und so wenig Aufwand: ca. 5 Minuten wenn es hoch kommt. Und noch einmal 2 Minuten für das Einstöpseln der Kabel in der Reihenfolge in der die Geräte stehen.

Ansicht aus dem StandUnd das ist das Ergebnis. Wenn man steht sieht man zwar die Steckerleiste, das lässt sich aber bei uns nicht umgehen.

Wir haben keinen Flachbildfernseher, sondern ein ziemlich großes Röhrengerät, das entsprechend weit nach hinten geht. Entsprechend hoch musste ich die Winkel setzen, um genug Raum für den Fernseher und seine Lüftung zu lassen. Da wir keine langweilige weiße Steckerleiste haben, sondern eine hübsche orange stört mich das aber nicht.

Ansicht im SitzenVor allem da man die Steckerleiste nicht mehr sieht sobald man auf der Couch sitzt, wie dieses Bild beweist. Ganz nebenbei können wir den Fernseher jetzt weiter an die Wand schieben, da wir nicht mehr Platz vor der Wand frei lassen müssen um an die Kabel zu kommen.

Ich finde, für das wenige Geld, das ich ausgegeben habe, habe ich wirklich viel davon. Wie viel ich insgesamt bezahlt habe? Mal sehen…

3 x Kabelnupsies: € 0,00 (hatten wir bereits im Bestand)
10 x Kabelbinder, 2,5 x 200 mm, im 100er Pack: € 2,47
2 x Konsolenstützen, 75 x 100 mm: € 1,16
6 x Schrauben, 4 x 25 mm, im 50er Pack: € 3,49
6 x Dübel, 6 x 30 mm: 0,00 (Spende unseres Nachbarn)

Macht zusammen: € 7,12
Übriges Material: 90 Kabelbinder und 44 Schrauben zur späteren Verwendung.
Ich finde das kann sich sehen lassen.

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