Weg mit der Haube


Hatte ich schon einmal von unserer Küche erzählt? Wir hatten Glück und alle Schränke geschenkt bekommen. Ziemlich gut erhalten dafür dass sie schon zwanzig Jahre alt ist, und in Eiche rustikal. Nicht mein Lieblingsdesign, aber es ist immerhin eine geschenkte Küche. Die ich irgendwann noch streichen werde wenn wir keine neue Küche bekommen (mit oder ohne Hilfe, auch wenn M dagegen ist!). Das einzige Elektrogerät, dass mit der Küche kam, war eine große Abdeckhaube mit Eiche rustikal-Deckplatte, bei der wir nicht wussten, ob sie funktioniert. Bis ich es letztens nochmal ausprobiert habe. Die gute Nachricht: sie funktioniert. Die schlechte Nachricht: sie springt erst nach 5 – 10 Minuten an und ist mir definitiv zu laut. Daher ist sie jetzt rausgeflogen. Gelüftet haben wir eh immer durch das Fenster, das 60cm neben dem Herd ist.

Nach rund zwei Monaten mit einem leeren Fleck mit Bohrlöchern überm Bett konnte ich mich dann endlich entscheiden welche Art von Regalen ich stattdessen da haben will. Dass es Regale werden sollen, war mir von Anfang an klar. Durch die geringe Größe unserer Küche ist Stauraum nämlich Mangelware. Aber die Regale sollten nicht zu tief sein, weil sie ja immerhin direkt überm Herd hängen. Und da möchte ich nicht nach hinten durchkramen um an das zu kommen, was ich gerade benötige.

Also ab in den Baumarkt und die Optionen auskundschaften. Die Länge von 60 cm pro Regal machte es einfacher, weil 1,20 m zu den Standardlängen für Bretter gehört und meist vorrätig ist. Die meisten Baufachmärkte bieten zudem einen Schneideservice an, so dass ich mir keine Gedanken darüber machen musste, wie ich das Brett durch zwei geteilt bekomme. Beim ersten Markt habe ich aber nicht das richtige für mich gefunden. Also ab in die nächste Stadt und da geschaut. Und dort bin ich dann auch fündig geworden: 120 cm Eiche in Leimbindung. Also Hartholz und dann noch geleimt, was zusätzlich gegen Verzug schützt. Aber um sicher zu sein, habe ich dann doch noch mal nachgefragt, ob es ein Problem geben könnte wenn ich das Regal über unserem Herd anbringe. Auch der Fachmann meinte, dass das in Ordnung sein sollte. Sagen wir so: nach dem Schneiden hatte jedes Brett eine geschwärzte Kante von der Säge – bei der Härte dürften die Regale einiges aushalten!

Während mein Brett geschnitten wurde, habe ich dann noch nach Halterungen gesucht und mich letzten Endes für eine Sorte entschieden, die preislich okay war und mir vom Design her gefallen hat. Sie ist auch ein wenig rustikal, was mir in dem Fall aber gefällt.

Leider war ich eine schlechte Bloggerin und habe ganz vergessen, zwischendrin Fotos zu machen. Deshalb habe ich hier nur ein iPhone-Schnappschuss vom Ergebnis:
20130901-142145.jpg

Zwei kleine Schritte fehlen allerdings noch:
a) die Regalböden auch festschrauben
b) die Schrauben mit einem schwarzen Edding etwas kaschieren (ich wollte ja gleich schwarze Schrauben kaufen, wurde dabei aber überstimmt – von M und vom Preisunterschied)

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