An einem Vormittag ohne Strom…


…kann man wunderbar:
– „Das Wochenbett“ von Loretta Stern und Anja Constance Gaca durchlesen
– mit den Katzen schmusen
– auf dem Balkon rumlümmeln
– das Datenvolumen aufbrauchen
– Betten machen
– lüften
– die Winterjacken wegpacken

Man könnte natürlich auch:
– aufräumen
– Geschirrspüler ausräumen
– wischen
– einkaufen

Definitiv nicht gehen:
– Wäsche waschen
– den Geschirrspüler anschmeißen
– sich an die Nähmaschine setzen
– vom Festnetz telefonieren
– kochen oder backen

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Der liebe Nestbautrieb und die Vorbereitung aufs Wochenbett


Mein Nestbautrieb macht sich inzwischen deutlich bemerkbar. Die Natur hat das ganz gut eingerichtet: in der letzten Phase der Schwangerschaft überkommt einen dieser innere Zwang, die Wohnung herzurichten, damit alles ordentlich und sauber ist. Die Babysachen müssen vorbereitet und gewaschen, Bettchen besorgt und/oder aufgestellt, das aktuell vorherrschende Chaos vernichtet werden. Alles womit das Baby engen Kontakt haben wird, wird so sauber gemacht wie es nur geht. Sehr schlau eingefädelt, denn wer weiß ob man noch dazu kommt wenn das Baby da ist…

Da ist es gut, wenn man diese Zeit auch dafür nutzt, um sich ein Versorgungsnetz zu organisieren. Bei unserer Großen hatten wir z.B. täglich warmes Essen von der Schwiegermama, das mein Mann auf dem Heimweg abgeholt hat. Den Rest hab ich (zumindest soweit ich mich erinnere) recht gut hinbekommen, war aber auch mit einem Hormon-Hoch gesegnet und hatte Waschmaschine und Trockner direkt in der Wohnung, sowie den Luxus einer Spülmaschine (inzwischen ist das glücklicherweise wieder so, ein echter Segen!). Das Angebot von einer Tante, für uns die Wäsche zu machen, hatten wir kaum bis gar nicht eingelöst. Mir ging es sogar so gut, dass ich mich gar nicht richtig stillhalten konnte. Es brauchte immer wieder eine kleine Vorwarnung von meinem Körper, damit ich wieder einen Gang zurück schaltete… Ich bin ja mal gespannt, wie das bei Nummer zwei wird.

Auch wenn es noch eine Weile hin ist bis wir zu viert sind, fange ich daher allmählich mit der Planung für das Wochenbett an. So wäre ein Essens-Abo sicher wieder toll. Auch die Option, die Wäsche bei Bedarf mal abzugeben hört sich für mich gut an. Am wichtigsten wird wohl die Versorgung unserer Großen, vor allem wenn ich mal eine Pause brauche. Aber so wie ich die Verwandtschaft kenne, sollte das kein großes Problem darstellen.

Auf alle Fälle werden zwei Regeln wieder gelten: Am Anfang maximal 1x pro Tag Besuch und wer das Baby besuchen möchte kümmert sich um das Essen. Damit sind wir bei Nummer eins schon sehr gut gefahren und ich kann diese Regelung nur weiterempfehlen.

Aktuell steht das Buch „Das Wochenbett“ von Loretta Stern und Anja Constanze Gaca auf meiner Leseliste und ich bin schon gespannt, was ich noch daraus ziehen kann. Habt ihr dazu noch Tipps für mich,?

Mal wieder Chaosphase…


Ich hatte ja in meinem letzten Post schon geschrieben, dass wir uns momentan mal wieder in einer Chaosphase befinden. Und sicher kennt ihr das auch: Wenn es kommt, dann kommt es dicke.

Während ich also schön in Ruhe die Wäscheberge abbaue und die Wohnung wieder ordentlicher wird, strömt die Welt auf uns ein. In unserer Straße wird das Stromkabel erneuert. Was in den letzten Wochen mit Baggerarbeiten, Lärm und Verkehrshindernissen (immerhin recht gut umfahrbar, sofern nicht wieder alle wie Idioten parken und fahren) in unserer Parallel- und der Querstraße begann, ist nun in unserer Straße angekommen. Und das schöne ist: Sie fangen, wie in der Baubranche üblich, um 7 Uhr an. Da ich schwangerschaftsbedingt nicht in die Arbeit darf und mein Mann erst später los muss, ist das unsere Aufstehzeit. Naja, immerhin ist verschlafen so ausgeschlossen ;)

Schade ist nur, dass sie ausgerechnet in den Tagen mit dem schönsten Wetter direkt vor unserer Haustür stehen. Unsere Hängematte wird diese Woche also drinnen und zusammengelegt verbringen. So mit Ohrenschützern entspannen bei Baulärm ist jetzt nicht so ganz meins…

Aber es gibt ja noch die Abendstunden. Die werde ich dann fürs lüften nutzen und vielleicht ist es dann nach Feierabend ja auch noch warm genug für die Hängematte…? Drücken wir mal die Daumen!

Aber immerhin komme ich so auch regelmäßig aus dem Haus und gönne mir was. Bei uns gibt es immerhin im goldenen M und in einem Eiscafé freies WLAN – das nutze ich doch gerne, um mich mit Laptop, Handy und einem guten Buch bewaffnet für ein paar Stunden da niederzulassen und schön ein kühles Getränk zu schlürfen. Leute kann man dabei auch ganz gut beobachten – und die eigentlich noch anstehende Hausarbeit erstmal ausblenden ;) Man muss halt nur die richtige Perspektive einnehmen, dann entdeckt man die guten Seiten an so ziemlich jeder Situation.

Liest hier noch jemand?


Mir ist gerade bewusst geworden, wie lange mein letzter Post her ist… Oh Mann, dieses Fleckchen Internet habe ich ganz schön vernachlässigt! Ein ganz großes Danke an alle, die trotzdem noch ab und an hier vorbeischauen!

Hier jetzt mal ein kleines Update:
Aktuell herrscht wieder eine Chaosphase. Das Leben wartet nunmal nicht, wie gerade die letzten Wochenenden wieder gezeigt haben. Einerseits wünscht man sich mal ein, zwei Wochen Ruhe zum Akkus aufladen und Ordnung wiederherstellen, andererseits gibt es auch immer wieder Termine, die man einfach nicht absagen will und dann ja auch genießt wenn es soweit ist.

Aber so langsam lichtet sich das Chaos, Wäscheladung für Wäscheladung geht es in die richtige Richtung. Waschmaschine im Keller wenn man die Wäsche nicht hoch und runter tragen kann, ist halt nicht ideal. Aber dem haben wir inzwischen Abhilfe geschaffen. Eher verschlimmert wurde die Situation dadurch, dass wir eine neue Küche bekommen haben (Bitte nicht falsch verstehen, ich freu mich immer noch riesig über die neue Küche! :D). Schließlich musste alles erstmal ausgelagert werden und will jetzt in Ruhe einen neuen Platz finden, nach Möglichkeit gleich den richtigen. Vielleicht setze ich mich dadurch auch selber etwas zu sehr unter Druck und komme deshalb kaum noch vorwärts seit die wichtigsten Dinge eingeräumt sind… Oh well… mit der Zeit wird das schon ;)

Ach ja, der Grund wieso ich die Wäsche nicht in den Keller bringen kann, ist übrigens unser Familienzuwachs, der sich für Ende Sommer angekündigt hat ;) Der beschwert sich immer gleich, wenn ich mich ein wenig überanstrenge.