Mein erster Rock


Seit ich vom Sommer-Rock-Sew-Along beim Me Made Mittwoch gelesen habe, hätte ich mir vorgenommen, mitzumachen. Der Stoff war bald gefunden, je 0,5 m cremeweißes Viskose-Leinen und beiges Sternenbündchen. Beim Schnitt war es schon etwas schwieriger, bis das tolle Team einen ganz einfachen Rock-Schnitt gezeigt hat.

Aber irgendwie konnte ich mich doch länger nicht dazu überwinden, mit dem Rock anzufangen. Selbst das Schnittmuster wollte irgendwie nicht so recht erstellt werden… Bis dann der Kindergeburtstag nur noch zwei Tage entfernt war und ich unbedingt einen schönen Rock dafür haben wollte ;)

Also schnell Schnittmuster auf kariertem Schnittmusterpapier erstellt, falsch ausgeschnitten (nur die Hälfte, aber da der Rock aus zwei gleichen Teilen besteht, muss es dann halt einfach im Stoffbruch neu aufgelegt werden) und dann beim auflegen auf den Stoff festgestellt, dass der Stoff nicht breit genug ist. XD Also habe ich umdisponiert und einfach den Rock gerade statt in A-Form genäht. Dabei habe ich mich ganz faul an der Stoffkante orientiert und mir so das Versäubern an dieser Naht gespart.

Das Bündchen war im Schlauch leider etwas zu eng, aber dafür war es lang genug zum stückeln. Kein Problem also :)
Den Saum habe ich ganz normal umgenäht und klappkantig abgesteppt. Meine Nähmaschine war leider mal wieder der Meinung, die Naht nicht so nähen zu müssen wie eingestellt, deshalb sind die Stiche nicht ganz gerade. Für mich ist das aber noch in einem akzeptablen Bereich, denn man sieht die Abweichungen m.E. nur wenn man genau hinschaut.


Ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freue mich wie Bolle über meinen neuen Rock 😁

Und jetzt ab damit zum Sommer-Rock-Sew-Along Finale!

Stoff: Alles für Selbermacher
Schnitt: selber gemacht auf Grundlage dieser Anleitung
Inspiration: Me Made Mittwoch „Let’s Rock, der Sommer-Rock-Sew-Along“

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Es werde Licht


Hatte ich von der tollen Lampe in Venedig erzählt? Als wir vorletztes Jahr im Urlaub in die Stadt sind, hing die da an einem Stand und ich hatte mich sofort verliebt. Allerdings hatte Schatzi was dagegen sie gleich zu kaufen und meinte wir holen sie auf dem Rückweg. Ratet mal welcher Stand auf unserem Weg zurück nicht mehr da war…

Aber so leicht gab ich mich nicht geschlagen und habe seitdem immer die Augen aufgehalten, ob ich die Lampe nicht doch noch irgendwo bei uns finde. Gut eineinhalb Jahre später hat sich meine Ausdauer dann ausgezahlt: die Lampe kam bei Real ins Sortiment! Also nix wie hin und gekauft. Und Zuhause festgestellt, dass die beiliegende Fassung nicht für die Montage an der Decke sondern für die Verwendung als Tischlampe gedacht ist… Na toll. Aber auch kein Problem. Im Handel gibt es nämlich auch die einfachen Fassungen mit Kabel :)

So hatte ich dann also alle nötigen Teile Zuhause. Nur leider hat sich dann der böse innere Schweinehund durchgesetzt. Und so lagen sie ein halbes Jahr bei uns herum. Der nächste Schritt kam, als mein Dad zu Besuch war. Im Gegensatz zu M und mir hat er kein Problem damit Lampen aufzuhängen, und so haben wir ihn dazu überredet, die neue Fassung anzubringen. Danke nochmal, Paps!

Gestern kam dann der letzte Schritt. Ich habe die Lampenteile vorbereitet und zusammengebaut. Es war dann doch schwieriger als ich gedacht hatte. Aber nach einer halben Stunde hatte ich eine Version der Lampe fertig. Eine Version deshalb, weil es mehrere Möglichkeiten gibt, wie man die Teile zu einer Lampe zusammenbauen kann. Leider hat sich meine Version beim Aufhängen an ein paar Stellen gelöst.

Also kam M an die Reihe. Er hat die Lampe wieder abgehängt, auseinander gebaut und komplett neu zusammengebaut. Und jetzt hängt sie im Wohnzimmer und zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht:

Endlich hängt sie *freu* #nofilter

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Habt ihr auch schonmal eine Lampe gebastelt? Wie wären eure Erfahrungen dabei?

Geschenkpapier mal anders


Gerade jetzt zur Weihnachtszeit ist ja eine Hochsaison für Geschenkpapier. Meistens wird es gemäß seinem Namen zum Einpacken von Geschenken genutzt, dabei gibt es noch so viele andere Einsatzmöglichkeiten. Zwei davon habe ich letztens ausprobiert, und bin bisher sehr zufrieden mit dem Ergebnis :)

Das erste Projekt war mir besonders wichtig. Ich hatte meine Extra-Duschgels, Lockenstab und Föhn etc. zwar im Badezimmerschrank verstaut, aber damit war es nur aus dem Blick. Im Schrank selbst? Da herrschte immer wieder Chaos sobald ich an den Föhn musste. Aber jetzt nicht mehr! Die Lösung? Ein Pappkarton in der richtigen Größe, hübsches Geschenkpapier und Kleber. Na gut, eine Schere war auch noch involviert. Hier das Ergebnis

BadeutensiloInzwischen sind auch die Kabel der mit im Schrank lebenden Elektrogeräte mittels leerer Klopapierrollen eingefangen. Noch erkennt man sie auch als solche, aber das wird sich bei Gegebenheit ändern. Macht das rausholen und verstauen der Geräte definitiv einfacher!

Das zweite Projekt war mein Handarbeitskästchen. Eigentlich passt der Begriff nicht ganz. Es ist eine kleine Kommode, die ich schon länger  habe. Dazu gibt es dann aber noch einen eigenen Post ;P

Ja, er ist es


Gestern haben wir uns entschieden. Unter Bauchgefühl hat gepasst, die Preise haben gepasst und ich konnte mich nicht aufraffen weiter zu suchen – diese Punkte zusammengenommen haben mich davon überzeugt, dass es der richtige Wirt für uns ist. Deshalb haben wir gestern zugesagt. M hätte das ja schon letzte Woche gemacht, aber etwas mehr Bedenkzeit wollte ich dann schon. Jetzt war ich auch soweit und habe auch ja gesagt.

Mit der Entscheidung für den Wirt ist auch die für die Kirche schon zu 70% fix. Wir möchten ja zu Fuß von der Kirche zum Wirt ziehen. Also muss ich demnächst mal dahin und mir die Kirche anschauen und dann (vorausgesetzt natürlich, dass sie uns gefällt) Daumen drücken dass es mit dem Termin hinhaut. Der nächste Schritt ist dann den passenden katholischen Pfarrer zu finden, mit dem wir uns verstehen, und der sich mit dem evangelischen Pfarrer versteht… Aber immer schön in Ruhe einen Schritt nach dem anderen.

In der Zwischenzeit stürze ich mich in die Weihnachtsvorbereitungen. Nachdem jetzt Dezember ist, kann ich nämlich dekorieren ohne dass Männeken meckert es wäre zu früh *grins*. Nur der Weihnachtsbaum muss noch warten, den darf ich noch nicht besorgen… Dafür habe ich mich schon an einem Adventskranz ausgetobt:

Adventskranz basteln – das Ergebnis

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Endlich in die richtige Richtung


Ich hatte glaube ich schon einmal erwähnt, dass unsere Küchenschränke teilweise nicht in die ideale Richtung aufgehen. Nun ja, das hat sich jetzt geändert. Ich habe die entsprechenden Türen abgeschraubt und getauscht. Allerdings waren die Schrauben flach, also konnte ich sie nicht mehr hernehmen, weil die Schränke jeweils nur an einer Seite vorgebohrt sind. Also habe ich mein Schraubenlager durchgeschaut und bin fündig geworden. Die Türen habe ich dann an die neue Position gehalten und mit vier neuen Schrauben angeschraubt. Dabei habe ich jeweils versucht die Schraube auf Höhe der Markierung zu positionieren – das ist wichtig für’s einstellen der Scharniere, damit die Tür dann gerade hängt.

Beim einstellen war ich nicht so gut… Die Tür hing erstmal etwas schief, zumindest bis mein Freund es probiert hat. Nach ungefähr genausoviel Gefluche wie bei mir als ich es versucht hatte, kam dann der Punkt wo aus schlimmer endlich gut wurde. Jetzt hängt die Tür endlich richtig! Und man muss sich nicht mehr über die Tür beugen, um die Sachen herauszuholen! Yay!

Zur Erklärung: unsere Arbeitsfläche ist über dem Geschirrspüler und dem rechten Schrank – der Rest besteht aus Spüle, Abtropffläche, Herd. Im rechten Schrank sind unsere Töpfe und Pfannen, also passt die Tür so wie sie ist am besten. Im linken Schrank sind meine Backmaterialien wie Mixer, Küchenwaage etc. sowie Siebe und Toaster. Also kommen wir da endlich richtig ran *freu*

Zumindest zwei von drei Türen sind soweit – eine wartet noch aufs angeschraubt werden… Apropos, hat irgendwer meine Motivation dafür gesehen? Die ist mir am Sonntag abhanden gekommen….

Aus mit der Garderobe…


Eigentlich sollte mein selbstgebautes etwas ja eine Garderobe werden. Eigentlich… Aber jetzt ist es doch anders gekommen. Wir hatten nämlich zu große Bedenken bzgl. der Tiefe. Unser Flur ist ja doch nicht allzu groß, und dauernd den Kopf anrennen wollten wir uns nun wirklich nicht. Also haben wir uns dann doch für eine andere Garderobenvariante entschieden, wie Ihr diesem Post entnehmen könnt.

Also kam Plan B ins Spiel. Während unser Kleiner vor dem Fenster stand, haben wir ihn nämlich als Ablage sehr zu schätzen gelernt. Und so haben wir ihn jetzt auf den Kopf gestellt und nehmen ihn als Konsole her. :)

Durch die Körbe kann man darin sehr gut Krimskrams verstauen / verstecken, ohne dass es unordentlich wirkt – oder auch Knabberzeugs für Katzi und uns (jeweils in einem eigenen Schub). Für die Fotos ist der dunkle Hintergrund auch ganz gut, finde ich. Erst gedacht als Platz für die Garderobenhaken, gefällt es mir so ehrlich gesagt noch besser!

Habt Ihr in letzter Zeit auch ein Projekt verwirklicht, das schon lange auf sich warten ließ? Oder einen Plan plötzlich auf den Kopf gestellt? Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Wie Phönix aus der Asche


Ich hatte ihn schon für tot befunden. Völlig ausgetrocknet stand er da, keine Spur von Leben mehr in den raschelnden Blättern. Und das bei meinem armen kleinen Benjamin, den ich nun schon seit 8 Jahren hege und pflege *schniff*

Das konnte ich mir nicht länger anschauen und habe schweren Herzens die Schere gezückt. Teilweise hilft es ja wenn man Pflanzen zurückschneidet, damit sie wieder Energie haben um auszutreiben. Also habe ich mir alle Zweige angeschaut und alle die ausgetrocknet waren abgeschnitten. Ein schlechtes Gewissen hatte ich ja schon, aber es war ja zu seinem besten.

Fotografiert habe ich’s leider nicht. Erst das Ergebnis nach ein paar Tagen:

Es hat gewirkt! Benjamin lebt wieder! Hier, er gibt sich sogar richtig Mühe: