Chaostage ahoi


Kennt Ihr das wenn man plötzlich das Gefühl hat überall vom Chaos umgeben zu sein? So geht es mir gerade.

Aufgrund eines kleinen Schimmelzwischenfalls brauchten wir vor kurzem eine neue Matratze und einen neuen Lattenrost. Weil letzteren mein Mann abholen musste und wir ein paar Terminschwierigkeiten hatten, hat sich das hingezogen. In der Übergangsphase lagerten wir deshalb notgedrungen im Wohnzimmer auf der Couch – an sich kein Problem, nur auf Dauer nervenzehrend weil es grundsätzlich unordentlicher wirkt als es eigentlich ist. Zumindest empfinde ich das so…

Jetzt haben wir aber unser Schlafzimmer seit einer Weile wieder (yippieh!!) und eigentlich ja auch alles ordentlich auslüften lassen. Nur hat das wohl nicht gereicht. Vor allem morgens hatte ich immer wieder diese fiesen Ausdünstungen in der Nase. Nicht stark und wohl auch nur, weil meine Nase derzeit schwangerschaftsbedingt extra fein ist, aber trotzdem doof.

Also habe ich die letzten Tage den Matratzenschoner in die Wäsche gepackt und gestern noch den Matratzenüberzug, mit extra schleudern damit das trocknen ohne Trockner nicht so ewig dauert. Beim ersten Teil hat das auch super geklappt, nur das zweite wollte nicht trocken werden. Am meisten gesträubt hat sich aber der Matratzenschoner – sogar nach 3 Tagen Balkon war der noch nass! Fies sowas!

Was war also meine Lösung? Eine Nacht lang zwei Wäscheständer im Schlafzimmer, Heizung 2 Stufen hochgedreht und nur eine Seite vom Matratzencover unterm Laken XD Notlösung halt.

Um auf Nummer sicher zu gehen habe ich übrigens zusätzlich noch beide Seiten der Matratze leicht mit Essigwasser eingenebelt – für mich DER Geruchskiller überhaupt! Natürlich sollte man das nur ganz sparsam einsetzen und wenn dann lieber öfter machen, sonst gibts am Ende Nässeschäden… Und viel Lüften ist essentiell!
Aber wenn der Geruch vom Essig weg ist hat sich meistens auch der Gestank verabschiedet. Hilft meiner Erfahrung nach besser als die Geruchsstopper aus dem Handel (sogar bei ner Couch aus nem extremen Raucherhaushalt!).

Dazu kommt momentan noch das Chaos vom Arbeitszimmer. Ich finde es immer wieder faszinierend wie schnell so ein Raum gefüllt ist, nur weil man 1 Regal zum umstellen ausräumen muss… Aber die Sachen werden ja auch wieder eingeräumt, ich muss nur noch auspaldowern wie ich die Sachen dann am besten einsortiere…

Jetzt brauche ich nur noch die Motivation und Energie das Bett wieder auseinander zu bauen und die Matratze voll einzupacken und das Regal einzuräumen. Immerhin habe das heute Morgen schon auf seine neue Parkposition im Flur manövriert…

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Hochzeitsplanung – ein kurzer Zwischenstand


Noch einen guten Monat, dann ist es soweit. Das nehme ich jetzt mal als Anlass für einen kurzen Zwischenbericht:

– Standesamt ist fix, inklusive Familienstammbuch und Trauung durch den Bürgermeister
– Kirche ist fix
– Pfarrer sind fix
– Art der Trauung ist fix (katholisch mit evangelischem Beistand)
– Organist ist fix
– Lokal ist fix
– Kuchen ist bestellt
– Speisekarte steht
– Ablauf ist fix
– Braut ist eingekleidet, inklusive Schmuck und Schuhe
– Einladungen sind jetzt so gut wie alle raus (vorausgesetzt wir haben die Adressen)
– Blumen sind bestellt
– Band ist gebucht, der große Tanz ist ausgesucht

Was noch fehlt bzw. gemacht wird:
– Bräutigam muss sich noch einkleiden
– abklären, ob die Pfarrer alle benötigten Infos haben
– mit Organist treffen und Musik abstimmen (klappt das mit der Solistin?)
– Heftchen mit Liedern für die Kirche zusammenstellen und vom Pfarrer  kopieren lassen
– mit Lokal über Essensänderung sprechen (wir brauchen eine Variante für Veganer)
– Notfallboxen fürs Lokal herrichten
– Friseuse / Stylistin für mich
– Ersatzunterkunft für Trauzeugin, die inzwischen ne ziemlich heftige Katzenhaarallergie hat
– Hochzeitsauto festlegen
– Tischdeko will bestellt (das wird eine leckere Überraschung!) und dann am Vortag hergerichtet werden
– Ansteckkränzchen für die Gäste machen (die Klammern habe ich schon ^^)
– Blumen für die Kirche abstimmen (eigentlich nur noch die Menge)

in Überlegung:
– Taschentücher für die Gäste?
– Buttons oder so für die Gäste als Gesprächsstarter (Freunde/Familie/Kollegen der Braut/des Bräutigams) oder für Spiele?
– Beschäftigungsmöglichkeiten / Spiele für die Kleinen – Seifenblasen sind schon fest eingeplant :)

Habe ich noch etwas vergessen? Oder habt Ihr vielleicht noch irgendwelche Tipps für mich?

Geschenkpapier nochmal anders


Ich hatte ja versprochen, dass ich noch auf meine Kommode zu sprechen komme. Die habe ich nämlich mit Geschenkpapier ein bisschen aufgepeppt. Allerdings nicht von außen (da war sie noch schön), sondern von innen.

Das gute Stück hat nach einer Zeit als Küchenschrank in meiner Studentenbude und dann Ablageort für meine Kosmetika in den Schubladen Gebrauchsspuren davongetragen. Vor allem eine Schublade, in der wohl irgendetwas ausgelaufen oder geschmolzen ist… Was es war werde ich wohl nie erfahren. Schön sah es jedenfalls nicht aus.

Schublade_vorherAlso habe ich mir erstmal Handschughe geholt, alle Schubladen abmontiert und die Überreste abgeschabt. Mit einem Spachtel für’s Eisfach ging das ziemlich gut und schnell. Danach sah die Schublade schon einmal deutlich besser aus! Aber noch nicht gut genug. Schublade_gereinigtIch wollte nämlich etwas mehr Farbe in das gute Stück bringen. Das dafür geeignete Geschenkpapier hatte ich mir schon zurecht gelegt. Nicht zu aufdringlich, aber eine schöne Überraschung wenn man die Schubladen aufmacht. Damit das Papier richtig in die Schubladen passt, habe ich zunächst ein Reststück Selbstklebefolie als Muster verwendet. Zunächst grob zurechtgeschnitten, bin ich ihm in der Schublade noch einmal mit dem Cutter zuleibe gerückt.Vorlage_abmessen

Mit dieser Grundlage habe ich dann das Geschenkpapier zurecht geschnitten und in die Schubladen eingepasst.Schubladen_ausgelegt

Nachdem ich damit fertig war, habe ich die Schubladen wieder eingebaut. Und seitdem grüßt mich dieser Anblick wenn ich ins Kastl schaue:Schubladen_fertig

Schön, oder? Okay, ich gebe zu, so viel sieht man davon inzwischen nicht mehr. Schließlich nutze ich die Schubladen ja auch zum Sachen verstauen. Aber auch wenn man nur wenig sieht, ist es doch immer wieder schön zu sehen :D

Zeit für neue Ordnung im Bad


Es ist schon eine ganze Weile her seit ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Mir ist der Alltag dazwischen gekommen. Das heißt aber nicht, dass ich untätig war. Ein paar kleine Updates gab es schon, und eines davon stelle ich jetzt vor.

Für meine Bewauty-Produkte hatte ich zwar schon ein System, aber das war nicht gerade ideal. Wie es vorher ausgesehen hat? So:

Schublade vorherSchrank vorher

Das ist jetzt nicht gerade Chaos pur, aber auf Dauer nicht ideal. Es waren zu viele Sachen, so dass sie vor- und übereinander standen. Mit der Zeit wurde das echt nervig. Also musste eine andere Lösung her. Nur welche?

Im Kaufland bin ich dann in der 1 €-Abteilung auf Metallkörbchen gestoßen – die Lösung für mein Problem! Zuhause habe ich dann als erstes einmal aussortiert. Alles was ich schon lange nicht mehr benutzt habe, ist rausgeflogen. Bei diesem Schritt hatte ich tolle moralische Unterstützung durch Benny.Helfer-Katze

Nachdem ich alles ausgeräumt hatte, war das saubermachen dran und das verschönern. Ein Stück schönes Geschenkpapier mit durchsichtiger Selbstklebefolie, damit ich’s auch mal abwischen kann. War leider nicht einfach zu fotografieren durch die Reflektion, aber es lässt mich immer wieder lächeln wenn ich in die Schublade schaue :)

Schublade ZwischenschrittDanach kam das einräumen. Die Körbchen helfen, dass alles dort bleibt wo es hingelegt wird. Und besser schaut es auch aus! :)Schublade nachher

Im Schrank ist durch das neue System auch Platz freigeworden. Durch umsortieren konnte ich dann noch einmal etwas mehr Ordnung schaffen.

Schrank nachherIn der Praxis hat sich das neue System bisher bewährt. Daher würde ich es erstmal als Erfolg einschätzen.

Wie findest Du’s? Hast Du in letzter Zeit auch irgendwas umsortiert?

Immer unter Strom?


Anknüpfend an meinen letzten Post hier ein paar meiner Gedanken zum Thema Strom:

Eine Entscheidung, die wir schon beim Einzug getroffen haben, ist dass unsere Elektrogeräte nicht dauernd angesteckt sein sollten. M hat das von zuhause so gelernt und ich habe damit auch kein Problem.Natürlich sind einige Geräte trotzdem regulär eingesteckt, wie Kühlschrank, Herd, Geschirrspüler, Telefon und Lampen. Schließlich wollen wir nicht jedesmal vor dem Kochen hinter dem Herd an der Starkstromdose rumfummeln und im Dunkeln die Lampe einstecken ist auch doof.

Die meisten Geräte benötigen wir aber nicht ständig, und deshalb haben wir darauf geachtet dass wir noch ohne Probleme an die zugehörigen Steckdosen kommen. Natürlich sollte der Komfort dabei nicht auf der Strecke bleiben, und so haben wir z.B. beim Fernseher eine 6er-Steckdose installiert, die wir nach Bedarf ein- und ausstecken. Darin ständig eingesteckt sind der Fernseher und der Receiver, weitere Gerätestecker sind daneben bereitgelegt. Damit wir sie auseinanderhalten können, habe ich auf jeden Stecker einen kleinen Sticker mit der Bezeichnung des zugehörigen Gerätes geklebt. Wenn wir die Geräte brauchen, stecken wir die Steckdose an, wenn nicht (meistens beim Verlassen des Zimmers) stecken wir sie aus.

Im Alltag ist das nur ein kleiner Handgriff, der uns wirklich nicht stört. Im Gegenteil, so merkt man mal wie selten man gewisse Geräte wirklich benötigt. Das ist mir letztens bei meinem Drucker aufgefallen. Im letzten Jahr habe ich ihn ca. 2 mal benutzt. Wäre doch schade, wenn er trotzdem die ganze Zeit am Strom hinge, oder? Denn inzwischen ziehen die meisten Geräte ja auch im Standby-Modus Strom oder sogar wenn sie eigentlich ausgesteckt sind. Das ist zwar nicht viel, aber auf die Dauer muss das ja nicht sein.

Bei den Glühbirnen achten wir übrigens auch darauf, dass sie nicht zu viel Strom verbrauchen. Angesichts der Tatsache dass in den neuen ach so tollen Sparleuchten Quecksilber drin ist, greife ich nach Möglichkeit lieber zu Hallogen. Schließlich ist niemand davor gefeit einmal aus Versehen eine Glühbirne zu zerbrechen und mit zwei neugierigen Mietzern ist mir die Gefahr mit Quecksilber einfach zu hoch. Auch weil ich gar nicht wüsste wie man in so einer Situation richtig reagiert. Ich weiß zwar noch, dass Aufsaugen keine gute Idee ist und man möglichst die Luft anhalten sollte, aber recht viel mehr konnte ich mir dann auch nicht mehr merken… M kennt sich da besser aus, was doch etwas beruhigend ist. Aber drauf ankommen lassen möchte ich’s dennoch nicht.

Übrigens habe ich gesehen, dass es inzwischen Sets gibt, die zwar mit Hallogenlämpchen arbeiten, aber mit verschiedenen Glasüberzügen in den typischen Glühbirnenvarianten kombinierbar sind. Ein Set habe ich gleich mitgenommen und sobald wir es geschafft haben, unsere Wohnzimmerlampe auszutauschen und umzuhängen gibt es einen Erfahrungsbericht! Kann aber noch etwas dauern, weil ich noch einen Lampenschirm basteln will und wir die Lampe umhängen wollen… ^^;

Geschenkpapier mal anders


Gerade jetzt zur Weihnachtszeit ist ja eine Hochsaison für Geschenkpapier. Meistens wird es gemäß seinem Namen zum Einpacken von Geschenken genutzt, dabei gibt es noch so viele andere Einsatzmöglichkeiten. Zwei davon habe ich letztens ausprobiert, und bin bisher sehr zufrieden mit dem Ergebnis :)

Das erste Projekt war mir besonders wichtig. Ich hatte meine Extra-Duschgels, Lockenstab und Föhn etc. zwar im Badezimmerschrank verstaut, aber damit war es nur aus dem Blick. Im Schrank selbst? Da herrschte immer wieder Chaos sobald ich an den Föhn musste. Aber jetzt nicht mehr! Die Lösung? Ein Pappkarton in der richtigen Größe, hübsches Geschenkpapier und Kleber. Na gut, eine Schere war auch noch involviert. Hier das Ergebnis

BadeutensiloInzwischen sind auch die Kabel der mit im Schrank lebenden Elektrogeräte mittels leerer Klopapierrollen eingefangen. Noch erkennt man sie auch als solche, aber das wird sich bei Gegebenheit ändern. Macht das rausholen und verstauen der Geräte definitiv einfacher!

Das zweite Projekt war mein Handarbeitskästchen. Eigentlich passt der Begriff nicht ganz. Es ist eine kleine Kommode, die ich schon länger  habe. Dazu gibt es dann aber noch einen eigenen Post ;P

Ist es der Richtige?


Nein, nicht was Ihr denkt. Es sei denn, ihr denkt an den Wirt für die Hochzeitsfeier – dann denkt Ihr doch richtig. Wir haben ja schon ein zwei Absagen erhalten, weil wir zu spät dran waren oder kein Interesse an einer Hochzeit in unserer Größe (zu groß? zu klein? wir wissen’s nicht…) besteht. Aber bei einem hatten wir Glück: in der Woche, in der ich angerufen habe, hat ein Paar abgesagt, das unseren Termin anvisiert hatte.

Am Freitag Abend waren wir dann da und haben uns das Wirtshaus angeschaut und, wie soll ich sagen, ich habe mich ein wenig verliebt. Es ist richtig schön, der Saal groß genug dass auch getanzt werden kann, es gibt eine Bühne, einen Biergarten und einen Weinstadl. Die Wirtsleute sind echt nett und haben uns schon ein Angebot geschickt, nachdem wir gemeinsam zwei Varianten der Menüfolge erstellt haben.

Dabei hat uns die Wirtin beraten und ist auch auf unsere Wünshe eingegangen. Wir sind auch auf die allgemeine Planung für den Tag zu sprechen gekommen und darauf, dass wir noch keine Kirche fixiert haben, aber eine in Fußmarschnähe vom Lokal bevorzugen würden. Sie meinte dann, sie würde für uns anfragen, ob die Kirche vor Ort verfügbar ist, und hat uns sogar eine Kurzvorstellung der dortigen Pfarrer gegeben.

Jetzt müssen wir halt noch schauen, ob es DAS Wirtshaus für uns ist. Auf alle Fälle möchte ich mich noch informieren ob es eine Alternative gibt, evtl. mal Catering anfragen und dann sehen wir weiter. Vielleicht bleibt es ja auch bei diesem Lokal. Wir haben uns auf alle Fälle wohlgefühlt und gut aufgehoben. Auf den ersten Blick wirken die Preise auch wirklich fair. Wir werden also sehen, ob es hierbei bleibt oder sich doch noch etwas ändert…