Geschenkpapier nochmal anders


Ich hatte ja versprochen, dass ich noch auf meine Kommode zu sprechen komme. Die habe ich nämlich mit Geschenkpapier ein bisschen aufgepeppt. Allerdings nicht von außen (da war sie noch schön), sondern von innen.

Das gute Stück hat nach einer Zeit als Küchenschrank in meiner Studentenbude und dann Ablageort für meine Kosmetika in den Schubladen Gebrauchsspuren davongetragen. Vor allem eine Schublade, in der wohl irgendetwas ausgelaufen oder geschmolzen ist… Was es war werde ich wohl nie erfahren. Schön sah es jedenfalls nicht aus.

Schublade_vorherAlso habe ich mir erstmal Handschughe geholt, alle Schubladen abmontiert und die Überreste abgeschabt. Mit einem Spachtel für’s Eisfach ging das ziemlich gut und schnell. Danach sah die Schublade schon einmal deutlich besser aus! Aber noch nicht gut genug. Schublade_gereinigtIch wollte nämlich etwas mehr Farbe in das gute Stück bringen. Das dafür geeignete Geschenkpapier hatte ich mir schon zurecht gelegt. Nicht zu aufdringlich, aber eine schöne Überraschung wenn man die Schubladen aufmacht. Damit das Papier richtig in die Schubladen passt, habe ich zunächst ein Reststück Selbstklebefolie als Muster verwendet. Zunächst grob zurechtgeschnitten, bin ich ihm in der Schublade noch einmal mit dem Cutter zuleibe gerückt.Vorlage_abmessen

Mit dieser Grundlage habe ich dann das Geschenkpapier zurecht geschnitten und in die Schubladen eingepasst.Schubladen_ausgelegt

Nachdem ich damit fertig war, habe ich die Schubladen wieder eingebaut. Und seitdem grüßt mich dieser Anblick wenn ich ins Kastl schaue:Schubladen_fertig

Schön, oder? Okay, ich gebe zu, so viel sieht man davon inzwischen nicht mehr. Schließlich nutze ich die Schubladen ja auch zum Sachen verstauen. Aber auch wenn man nur wenig sieht, ist es doch immer wieder schön zu sehen :D

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neue Pläne


Ich war in letzter Zeit etwas faul was den Blog angeht, da ich derzeit so viel zu tun habe. Hier also zumindest ein kleiner Überblick über meine Pläne inklusive neuer Vorhaben und abgeschlossenen Projekten in kursiv:

Abstellraum:
– mehr Regale aufhängen
– Haken für die Leiter anbringen
– Wände streichen??
– Alternativlösung für die Tür finden <– Die Tür ist weg und das ist gut so.

Arbeitszimmer:
– die neue Secondhand-Couch säubern und vom Zigarettengestank befreien (zumindest ist der Gestank so gut wie weg… am besten geholfen hat übrigens das Einsprühen mit Essigwasser und VIEL lüften)
neuen Bezug und Kissen besorgen Planänderung: Zierhüllen für unsere Gästekopfkissen nähen
– die bisherigen Regale aufräumen
– Markys Regale aufhängen
– evtl. eine Ottomane als Tisch/Ablagemöglichkeit besorgen oder bauen
– neue Lampe
– neue Regale: Platz für Ordner und Pillonen
– Puzzle aufhängen

Flur:
– Lampen anbringen
– Wände streichen?? !!
– Bilder aufhängen
– Gaderobe bauen und aufhängen
– Metallregal ausräumen und in den Keller schaffen

Keller:
– Wände streichen??
– neue Regalsysteme aufstellen
– Kisten aussortieren
– aufräumen und sortieren, damit alles ordentlich aussieht
– Kleiderschrank für unsere Gewandungen besorgen & aufbauen
– Gewandungen aufräumen
– Lichtschacht säubern und mit Insektengitter versehen

Küche:
– Regal streichen und aufhängen für die Kochbücher
– Hängeradio anbringen
– Küchenschränke innen optimieren
– Deckelhalter aufhängen

Schlafzimmer:
– neues Bett
– Wände streichen
– neue Deckenlampe
– Insektengitter anbringen!!!
– Lampe bauen

Wohnzimmer:
– Das Loch in der Wand verputzen <– Schatzi war fleißig :)
mehr Bilder aufhängen Update: Meine Bilder hängen, fehlen nur noch die von Schatzi
– Insektengitter anbringen!
– neues Regal über dem Fernseher aufhängen
– Kabelsalat hinter dem Fernseher ordnen
– Truhe aufbereiten

Allgemein:
– Kissenhüllen nähen
– meine Singer 15-30 wieder herrichten
– Katzennetz aufhängen (der Rahmen steht schon!)

Let’s get organized


Do you have a certain way of storing little left overs or small amounts of stuff that you don’t use very often?

Brausepulver I started to save my glass jars, and after a quick ride in the dishwasher they get reused. For example, these packages of pop rocks/sherbet. They’re wrapped in simple paper, so it’s crucial that they don’t get wet.

I wouldn’t want to just put them into a drawer either, for fear of accidentally ripping them or forgetting about them.

 

Brause im HonigglasSo I opted for an empty honey jar. It’s just the right size and pretty handy, too. And this solution doesn’t even cost a thing!

Pretty neat, huh?  You know right away what’s inside, plus I don’t have to worry about them getting lost in a drawer, wet or whatever. Instead, I can simply put away the jar and stack it if I run out of space.

Furthermore, I have to admit that I’m a bit picky about hygiene. I love the fact that this way, nothing can get to the stored goods. Not even dust!

What do you do with your pickles glasses etc.? Do you just throw them away or do you save them for future purposes like me?

Toast + Bilderrahmen = ein Selbstversuch


Ich habe letztens einen Tipp gelesen, wie man Bilder leichter reinigen kann: Einfach mit Weißbrot abtupfen.

Was für Bilder gut ist kann für Rahmen nicht verkehrt sein, habe ich mir gedacht und es einfach einmal ausprobiert.

Die Ausgangsmaterialien: Eine Scheibe Toast und ein zu reinigender Rahmen

eine Scheibe Toast Das Vorher-Bild

Die Grundlagen hatte ich somit vorliegen. Aber ob ich damit den Rahmen sauber kriegen würde? Wir werden sehen. Ich war jedenfalls hochmotiviert und bin sogleich ans Werk gegangen. Doch zunächst war noch die Frage offen: Wie den Toast formen, damit die Arbeit effektiv voran geht, aber nicht überall Krümel herumfliegen?

Mit der gesamten Scheibe, nur einem Stück, einer Rolle oder direkt auf die entsprechende Stelle aufgetragen: wie geht es am besten?

im Ganzen in Stücken

gerollt gequetscht

Wie ihr seht habe ich gleich mehrere Varianten ausprobiert. Ob es einen Favoriten gibt? Mal überlegen…. Zunächst einmal haben alle ihre Vor- und Nachteile. Die Version mit der ganzen Scheibe habe ich ziemlich schnell wieder verworfen, weil es mir zu umständlich war. Am liebsten war mir vermutlich die Version mit der Toastrolle, weil hier die Krümelproduktion noch am geringsten war. Gleichzeitig war die Handhabung recht angenehm.

Hier ein Bild vor der Behandlung. Man sieht denke ich ganz gut, wieso ich mir vorgenommen habe den Tipp auszuprobieren, oder? Und so sieht es danach aus. Leider ist das Gold auf dem zweiten Bild nicht so gut erkennbar… Seht ihr trotzedem dass ich mit dem Toast dran war?

vorher nachher

Noch ein Detail, bei dem man die Patina vermutlich besser erkennen kann als auf den oberen Bildern:

Vorher-Bild Nachher-Bild

Wie man merkt sieht man so gut wie keinen Unterschied. Schade. Aber wie heißt’s doch so schön: Probieren geht über studieren. Ich vermute inzwischen, dass die Bilder bevor ich sie bekommen habe schon ewig nicht mehr gesäubert worden sind und sich die Schicht schon so verdichtet hat dass man schwerere Geschütze auffahren müsste. Also zumindest wieder eine neue Erkenntnis gewonnen.

zwischendrin

Ach ja, wer das Experiment selber ausprobieren möchte sollte unbedingt auf eine leicht abwisch- bzw. absaugbare Arbeitsfläche achten. Rechts sieht man wie es bei mir ca. zur Halbzeit ausgesehen hat…