Es werde Licht


Hatte ich von der tollen Lampe in Venedig erzählt? Als wir vorletztes Jahr im Urlaub in die Stadt sind, hing die da an einem Stand und ich hatte mich sofort verliebt. Allerdings hatte Schatzi was dagegen sie gleich zu kaufen und meinte wir holen sie auf dem Rückweg. Ratet mal welcher Stand auf unserem Weg zurück nicht mehr da war…

Aber so leicht gab ich mich nicht geschlagen und habe seitdem immer die Augen aufgehalten, ob ich die Lampe nicht doch noch irgendwo bei uns finde. Gut eineinhalb Jahre später hat sich meine Ausdauer dann ausgezahlt: die Lampe kam bei Real ins Sortiment! Also nix wie hin und gekauft. Und Zuhause festgestellt, dass die beiliegende Fassung nicht für die Montage an der Decke sondern für die Verwendung als Tischlampe gedacht ist… Na toll. Aber auch kein Problem. Im Handel gibt es nämlich auch die einfachen Fassungen mit Kabel :)

So hatte ich dann also alle nötigen Teile Zuhause. Nur leider hat sich dann der böse innere Schweinehund durchgesetzt. Und so lagen sie ein halbes Jahr bei uns herum. Der nächste Schritt kam, als mein Dad zu Besuch war. Im Gegensatz zu M und mir hat er kein Problem damit Lampen aufzuhängen, und so haben wir ihn dazu überredet, die neue Fassung anzubringen. Danke nochmal, Paps!

Gestern kam dann der letzte Schritt. Ich habe die Lampenteile vorbereitet und zusammengebaut. Es war dann doch schwieriger als ich gedacht hatte. Aber nach einer halben Stunde hatte ich eine Version der Lampe fertig. Eine Version deshalb, weil es mehrere Möglichkeiten gibt, wie man die Teile zu einer Lampe zusammenbauen kann. Leider hat sich meine Version beim Aufhängen an ein paar Stellen gelöst.

Also kam M an die Reihe. Er hat die Lampe wieder abgehängt, auseinander gebaut und komplett neu zusammengebaut. Und jetzt hängt sie im Wohnzimmer und zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht:

Endlich hängt sie *freu* #nofilter

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Habt ihr auch schonmal eine Lampe gebastelt? Wie wären eure Erfahrungen dabei?

Endlich in die richtige Richtung


Ich hatte glaube ich schon einmal erwähnt, dass unsere Küchenschränke teilweise nicht in die ideale Richtung aufgehen. Nun ja, das hat sich jetzt geändert. Ich habe die entsprechenden Türen abgeschraubt und getauscht. Allerdings waren die Schrauben flach, also konnte ich sie nicht mehr hernehmen, weil die Schränke jeweils nur an einer Seite vorgebohrt sind. Also habe ich mein Schraubenlager durchgeschaut und bin fündig geworden. Die Türen habe ich dann an die neue Position gehalten und mit vier neuen Schrauben angeschraubt. Dabei habe ich jeweils versucht die Schraube auf Höhe der Markierung zu positionieren – das ist wichtig für’s einstellen der Scharniere, damit die Tür dann gerade hängt.

Beim einstellen war ich nicht so gut… Die Tür hing erstmal etwas schief, zumindest bis mein Freund es probiert hat. Nach ungefähr genausoviel Gefluche wie bei mir als ich es versucht hatte, kam dann der Punkt wo aus schlimmer endlich gut wurde. Jetzt hängt die Tür endlich richtig! Und man muss sich nicht mehr über die Tür beugen, um die Sachen herauszuholen! Yay!

Zur Erklärung: unsere Arbeitsfläche ist über dem Geschirrspüler und dem rechten Schrank – der Rest besteht aus Spüle, Abtropffläche, Herd. Im rechten Schrank sind unsere Töpfe und Pfannen, also passt die Tür so wie sie ist am besten. Im linken Schrank sind meine Backmaterialien wie Mixer, Küchenwaage etc. sowie Siebe und Toaster. Also kommen wir da endlich richtig ran *freu*

Zumindest zwei von drei Türen sind soweit – eine wartet noch aufs angeschraubt werden… Apropos, hat irgendwer meine Motivation dafür gesehen? Die ist mir am Sonntag abhanden gekommen….

Aus mit der Garderobe…


Eigentlich sollte mein selbstgebautes etwas ja eine Garderobe werden. Eigentlich… Aber jetzt ist es doch anders gekommen. Wir hatten nämlich zu große Bedenken bzgl. der Tiefe. Unser Flur ist ja doch nicht allzu groß, und dauernd den Kopf anrennen wollten wir uns nun wirklich nicht. Also haben wir uns dann doch für eine andere Garderobenvariante entschieden, wie Ihr diesem Post entnehmen könnt.

Also kam Plan B ins Spiel. Während unser Kleiner vor dem Fenster stand, haben wir ihn nämlich als Ablage sehr zu schätzen gelernt. Und so haben wir ihn jetzt auf den Kopf gestellt und nehmen ihn als Konsole her. :)

Durch die Körbe kann man darin sehr gut Krimskrams verstauen / verstecken, ohne dass es unordentlich wirkt – oder auch Knabberzeugs für Katzi und uns (jeweils in einem eigenen Schub). Für die Fotos ist der dunkle Hintergrund auch ganz gut, finde ich. Erst gedacht als Platz für die Garderobenhaken, gefällt es mir so ehrlich gesagt noch besser!

Habt Ihr in letzter Zeit auch ein Projekt verwirklicht, das schon lange auf sich warten ließ? Oder einen Plan plötzlich auf den Kopf gestellt? Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

So gut wie fertig!


Erinnert Ihr Euch noch an meiner vorherigen Blogeinträge Na, was wird das? und Na, wird das noch was?

Die (fast) endlose Geschichte kommt ihrem Ende immer näher! Mit Hilfe unseres Nachbarn und seiner Handkreissäge konnte ich nämlich endlich die letzten Bretter zurecht schneiden. Anfangs hatte ich ja einen Heidenrespekt vor dem Ding und ehrlich gesagt auch ein wenig Bammel. Aber nach dem ersten erfolgreichen Schnitt hat es dann doch Spaß gemacht – sogar so viel dass ich mir jetzt selber eine wünsche ;)

Jedenfalls ging es ziemlich fix, als die Bretter endlich die richtige Größe hatten. So mussten wir nur noch die restlichen Bohrlöcher anbringen und schon konnten wir alles zusammenschrauben. Wäre nicht an zwei Stellen das Holz ausgerissen weil ich die Schraube schief eingedreht hatte, wären wir auch gleich fertig gewesen. So mussten wir noch die verwundeten Stellen kleben. Aber man sieht’s jetzt gar nicht mehr. :)

Und so sieht das schöne Stück jetzt aus:

Die Frage ist nur noch wo genau ich es aufhänge. Gedacht war es ja als Garderobe, aber jetzt bin ich am überlegen ob ich es nicht doch als Konsole verwenden soll… Von der Tiefe her wäre es nämlich ideal.

Garderobe oder Konsole? Was meint Ihr?
Habt Ihr Euch schon gedacht was es wird? Oder dachtet Ihr es wird etwas anderes? Habt Ihr auch etwas gebaut? Oder gebastelt?

neue Pläne


Ich war in letzter Zeit etwas faul was den Blog angeht, da ich derzeit so viel zu tun habe. Hier also zumindest ein kleiner Überblick über meine Pläne inklusive neuer Vorhaben und abgeschlossenen Projekten in kursiv:

Abstellraum:
– mehr Regale aufhängen
– Haken für die Leiter anbringen
– Wände streichen??
– Alternativlösung für die Tür finden <– Die Tür ist weg und das ist gut so.

Arbeitszimmer:
– die neue Secondhand-Couch säubern und vom Zigarettengestank befreien (zumindest ist der Gestank so gut wie weg… am besten geholfen hat übrigens das Einsprühen mit Essigwasser und VIEL lüften)
neuen Bezug und Kissen besorgen Planänderung: Zierhüllen für unsere Gästekopfkissen nähen
– die bisherigen Regale aufräumen
– Markys Regale aufhängen
– evtl. eine Ottomane als Tisch/Ablagemöglichkeit besorgen oder bauen
– neue Lampe
– neue Regale: Platz für Ordner und Pillonen
– Puzzle aufhängen

Flur:
– Lampen anbringen
– Wände streichen?? !!
– Bilder aufhängen
– Gaderobe bauen und aufhängen
– Metallregal ausräumen und in den Keller schaffen

Keller:
– Wände streichen??
– neue Regalsysteme aufstellen
– Kisten aussortieren
– aufräumen und sortieren, damit alles ordentlich aussieht
– Kleiderschrank für unsere Gewandungen besorgen & aufbauen
– Gewandungen aufräumen
– Lichtschacht säubern und mit Insektengitter versehen

Küche:
– Regal streichen und aufhängen für die Kochbücher
– Hängeradio anbringen
– Küchenschränke innen optimieren
– Deckelhalter aufhängen

Schlafzimmer:
– neues Bett
– Wände streichen
– neue Deckenlampe
– Insektengitter anbringen!!!
– Lampe bauen

Wohnzimmer:
– Das Loch in der Wand verputzen <– Schatzi war fleißig :)
mehr Bilder aufhängen Update: Meine Bilder hängen, fehlen nur noch die von Schatzi
– Insektengitter anbringen!
– neues Regal über dem Fernseher aufhängen
– Kabelsalat hinter dem Fernseher ordnen
– Truhe aufbereiten

Allgemein:
– Kissenhüllen nähen
– meine Singer 15-30 wieder herrichten
– Katzennetz aufhängen (der Rahmen steht schon!)

Schneeflocken backen


Auf was man nicht alles kommt wenn man sich eine Katze zulegt. Mein Freund wollte doch glatt auf den Weihnachtsbaum verzichten, aus Angst dass unser Katerchen ihn umschmeißt… Ich konnte ihn dann aber doch zum Baum überreden – der steht jetzt in einem steinernen Ständer (unser Standard, der nichtmal mehr in den Keller kommt weil er so schwer ist) gefüllt mit Kieseln. Wahrscheinlich könnte ich mich dranhängen ohne dass er umfällt…

Der Baum war also geklärt, nun kam die Frage wie wir ihn schmücken. Lichterkette gehört dazu, egal ob Katze theoretisch dran knabbern könnte (tut er nicht), genauso wie die Perlenschnur. Da habe ich nicht mit mir reden lassen. Bei den Kugeln schon – Glas ist nun mal gefährlich wenn ein überdrehter Vierbeiner damit spielen will und sie womöglich auf den Boden knallt. Da war aber die Verwandtschaft die Rettung: Plastikkugeln in verschiedenen Blau- und Silbertönen schauen auch gut aus und sind vor allem sicherer! Das allein wäre mir aber doch etwas zu kahl gewesen, daher habe ich mich ans backen gemacht.

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Backen? Ja, backen – und zwar mit Salzteig! Eine kurze Recherche ergab das super einfache Rezept: 2 Teile Mehl, 1 Teil Salz und gerade so viel Wasser dass der Teig klebt.

Das ganze wird dann einfach geknetet, ausgerollt und ausgestochen. Ich spare dabei immer gerne Platz, indem ich die Formen so platziere dass sie möglichst eng aneinander liegen. Ich lege sie dazu erst einmal locker auf den Teig und erst wenn ich mit dem Layout zufrieden bin gehe ich zum stechen über.

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Aber es sollte ja Baumschmuck werden und keine unessbaren, da durch den hohen Salzgehalt giftigen (weil zu sehr entwässernden) Plätzchen. Also habe ich meinen treuen Freund und Helfer beim Backen herausgeholt und bei (wie ich erst im Nachhinein festgestellt habe fast) allen Figuren ein Loch zum Aufhängen gemacht.

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Ich muss zugeben, ich war freudig überrascht, dass alles auf ein Blech ging. Nun ja, ich habe auch ein bisschen getrixt. Meinen letzten Teig wollte ich dann nicht mehr ausrollen, deshalb habe ich mich mal als Skulpteurin versucht und meinen Kater als Vorbild genommen:

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Nach rund 1 Stunde backen war dann auch alles fertig. Wie das Ergebnis geworden ist? Das kommt im nächsten Post!

Na, was wird das?


Auch wenn es jetzt eine Weile ruhig war auf dem Blog heißt das nicht, dass ich untätig war. Hinter den Kulissen ist schon wieder ein neues Projekt am Laufen, aber noch ist es im Anfangsstadium.

Unser Nachbar hat mir bei den Vorbereitungen ein wenig geholfen — er ist gelernter Tischler, was mir sehr zu Gute kam.
Wir haben nämlich aus einem großen  2 m-Brett ganz viele kleine gemacht :)

Später soll daraus eine Garderobe werden – das Material habe ich jetzt zusammen. Fehlt nur noch die Zeit und Lust, die Bretter abzuschleifen und zu lasieren XD